BS 3 Stoppelhopser
(Dieser Artikel ist in der FMT 10/1982, VTH-Verlag, erschienen. Die Veröffentlichung auf dieser Homepage geschieht mit Zustimmung des Verlags.)
Der Bauplan ist vom VTH-Verlag zu beziehen unter der Bezeichnung MT-Bauplan 860
 
Technische Daten
Spannweite: 2 060 mm
Rumpflänge: 1150 mm
Leitwerkshebelarm: 48 dm2
Höhenleitwerksfläche: 8,4 dm2
(17,5% der Flügelfläche)
Fluggewicht: max. 1000g
Flächenbelastung: max. 21 g/dm2
Flügelprofil: Clark Y
Leitwerksprofil: abgerundete Platten
Flügeltiefe: 240 mm
V-Form:  14° insgesamt
Einstellwinkel: 3°

Zur Entstehung (dieser Text  ist 1982 geschrieben worden!):
Ich bin in der Schülerfluggemeinschaft des LSV Bottrop als Modelfluglehrer  tätig.  Die Mitglieder dieser Gruppe sind
meist Anfänger auf dem Gebiet der RC-Segelfliegerei. Daher stellte sich mir die Frage nach dem zu empfehlenden Anfängermodell immer wieder. Die meisten im Handel befindlichen Modelle fanden wir für Anfänger nicht so gut geeignet.
Sie sind in der Regel relativ teuer, und weil immer versucht wird, die Modelle vorbildähnlicher zu gestalten, fallen sie auch schwerer aus und haben eine hohe Flächenbelastung. Sie fliegen daher auch ziemlich schnell, dabei wird aber der Anfänger in seiner Reaktionszeit überfordert.
Ein langsames Flugmodell mit großer Flügelfläche, aber kleiner Spannweite aus Bau-, Material- und Transportgründen ist für ihn genau das Richtige. Durch die große Flügelfläche ergibt sich eine geringe Flächenbelastung und damit sehr gute Langsamflugeigenschaften. Dadurch verliert das Modell nach einem Steuerfehler nur sehr wenig Höhe und kann sehr schnell wieder auf die richtige Flugbahn gebracht werden.
Aus diesen Gründen entstand dann im Winter 79 der BS 3 Stoppelhopser, bei dem folgende Punkte berücksichtigt wurden:
 - robust, um auch eine harte Landung eines Anfängers zu überleben
 - preiswert, da unsere Schülergemeinschaft den Materialbedarf für mehrere Modelle zu finanzieren hatte und unser Guthaben nicht besonders groß war
- einfacher Aufbau: Kastenrumpf Rippenflächen mit gerader Unterseite und  ohne teure und aufwendige Beplankung, Brettleitwerke, Rechteckflächen.

Der Preis für den Materialbedarf des Stoppelhopsers beläuft sich ohne Bespannmaterial und Farbe auf ca 50,- DM.
Dieses ModelI ist nun schon in vielen  Exemplaren gebaut und geflogen worden, sogar auf Wettbewerben. Gebaut  wurden die Modelle von den Jugendlichen nach Plan und vielen von mir hergestellten Schablonen. Die Flugleistungen entsprachen allen Erwartungen. Bei etwas Thermik oder am Hang steigt das  Modell so schnell wie ein Luftballon.
Daß man mit diesem Stoppelhopser das  Fliegen erlernen kann, bewies mir unter anderem meine Frau, die mit dem ersten
von mir gebauten Stoppelhopser im letzten Sommer das Fliegen gelernt hat.
 
Unser Bauplanmodell "Stoppelhopser"' ist ein ideales Flugzeug für den Anfänger und für Jugendgruppen in den Vereinen und in den Schulen. Einfach ausgelegt, bietet er aber dennoch genug "Modellbau" in seiner Rippen-Spanten-Konstruktion. Nachdem ein Anfänger diesen Segler gebaut und geflogen hat, ist er mit allen wesentlichen Tricks und Kniffen des RC-Modellflugs vertraut.

Flächenbau:
Beim Bau des Stoppelhopsers sollte man mit den Flächen beginnen. Die Rippe 1 wird zweimal auf 2mm Sperrholz gepaust und dient als Musterrippe für die Herstellung der eigentlichen Flügelrippen im Blockverfahren. Um den Rippenblock nicht zu groß werden zu lassen, wird für jede Flächenhälfte ein Rippenblock aus vierundzwanzig 2mm  Balsabrettchen und einem 10mm Balsaholzstück, für die Rippe 2, gefertigt. Bei sparsamem Umgang mit dem Material kommt man mit 3 Brettchen 2mm Balsaholz für alle 48 Rippen aus. Auf einem Brett von ca 1100 x 600 mm werden nun mit einem Stahllineal
(vom Tapeziertisch) die Lage der Kiefernholme 5 aufgezeichnet. Anschließend wird mit einem 90°-Winkel alle 40 mm senkrecht zu dem Holm ein langer Strich gemacht. Er kennzeichnet die Lage der Rippen. Durch das Aufzeichnen dieser paar Striche kann der Flügel direkt auf dem Brett aufgebaut werden und ein Zerschneiden des Bauplans wird vermieden.
 
Ein hübscher Flieger, der mit seiner durch die Bespannung durchscheinenden Rippenkonstruktion in der Luft besonders interessant wirkt. Bei entsprechender Holmdimensionierung und mit dem dicken Clark-Y-Profil wurde auf eine Beplankung verzichtet. Das spart Arbeit, Geld und Zeit, vor allem aber Gewicht. Der 1000 g leichte Segler ist dennoch auch den "Bummslandungen" eines Anfängers gewachsen. 

Auf dem Baubrett werden dann der Holm 5 und die Endleiste 4 mit Stecknadeln festgeheftet. Anschließend werden die Rippen zuerst mit dem Holm und der Endleiste verklebt. Dann wird der obere Holm 5 und die Hilfsholme 6 aus Balsa eingesetzt. Nun kann auch schon die Nasenleiste vor die Rippen geheftet werden. Der Kasten für die Flügelbefestigung mit dem Messingrohr 10 wird aus den Teilen 8 und 9 zusammengesetzt und mit Zweikomponentenkleber zwischen die Holme 5 geklebt. Da dieser Kasten quer zu der 10 mm dicken Balsarippe 2 und der ersten 2mm Rippe 1 liegt, müssen diese um die Holm- bzw. Kastenbreite geteilt werden. Jetzt können auch sie verklebt werden. Der nächste Arbeitsgang ist die Herstellung und Verklebung der kleinen Verstärkungsdreiecke 12 und der Verkastelung 13 der Kiefernholme. Hierbei ist auf den richtigen Faserverlauf des Balsaholzes zu achten. Nach dem Aushärten der Klebeverbindungen kann nun die Flächenhälfte vom Baubrett genommen werden und der untere Hilfsholm aus Balsa eingesetzt werden. Die überstehenden Leisten an der 10mm Balsarippe 2 und an den letzten 2mm Rippen werden nun entfernt bzw. am Randbogen entsprechend der Zeichnung schräg verschliffen. Hierbei entfällt auch der vordere Teil der letzten 2mm Balsarippe. Der Randbogen aus Vollbalsastücken und die Anschlußrippe 3 können nun angeleimt werden. Nach dem Aushärten dieser
Teile ist der Flügel im Rohbau fertig und kann nun verschliffen werden.
 
Der Stoppelhopser wird in der Bauanleitung immer ein Anfängermodell genannt. Als ein Leichtwindsegler für gemütliche Runden in der Abendthermik oder am Urlaubsstrand kann er auch einem Modellflieger Spaß bringen, der sonst nur 4m-Segler ans Seil hängt.

Höhen- und Seitenleitwerk:
Diese sind eine einfache Brettkonstruktion, die sehr schnell gebaut werden können. Beide Leitwerke sind aus eineinhalb Platten 4mm Balsa zu fertigen. Beim Höhenleitwerk wird zuerst das Teil 17 auf die benötigte Tiefe von 140 mm gebracht. Dazu wird eine 4mm Balsaplatte in drei 330 mm lange Teile zerschnitten. Von einem dieser Brettchen werden zwei Streifen von 40 mm Breite abgeschnitten und an die anderen beiden Brettchen geklebt. Nachdem diese dann auf die Umrisse von Teil 17 gebracht wurden, können anschließend die Teile 17a und 17b aus Reststücken der 4mm Balsaplatte angeklebt werden. Nun kann auch das Teil 18 aus einem 2mm Sperrholzstreifen angeklebt werden.
Die Höhenleitwerksbefestigung besteht aus den Sperrholzteilen 19 und 20 und aus den Aluröhrchen 21 und 22. Die Sperrholzdreiecke werden entsprechend der Zeichnung aus 1mm Sperrholz ausgeschnitten und die Kanten der langen Dreieckseiten schräg angeschliffen. Auf der nicht schräg geschliffenen Seite wird eine Mittellinie auf das Sperrholz gezeichnet, auf der das entsprechende Alurohr 21 bzw. 22 mit Zweikomponentenkleber geklebt wird. Sind diese Teile aus Alurohr und Sperrholz fertig, wird in das Höhenleitwerk eine entsprechende Nut für das Alurohr gefeilt bzw. geschnitten.
Die Nut muß so groß sein, daß das Alurohr darin Platz hat und das Sperrholzdreieck ringsherum ohne Druck aufliegt. Zum Verkleben der Befestigung mit dem eigentlichen Leitwerk werden die Befestigungsteile mit den entsprechenden Stahldrahtstiften zusammengesteckt und alles auf dem Baubrett, wie in der Zeichnung angegeben, ausgerichtet und verklebt. Nun ist das Höhenleitwerk fertig und braucht nur noch verschliffen zu werden. Zur Anfertigung des Seitenleitwerks werden zunächst alle benötigten Teile nach Zeichnung angefertigt. Dann wird zuerst die Dämpfungsfläche 23 mit der Kiefernleiste 25 verklebt. Anschließend wird auf eine Seite eines der 1mm Sperrholzverstärkungen 26 aufgeklebt. Nach dem Verkleben des Alurohrlagerstückes 28 mit dem Winkelhebel 27 und dem Stahldraht 29 kann der nun fertige Winkelhebel in die Ausnehmung der Dämpfungsfläche eingesetzt werden. Zum Verkleben des zweiten Sperrholzteiles 26 wird auf die Stahldrähte des Winkelhebels das schon fertige HöhenIeitwerk aufgesetzt, um alles rechtwinklig ausrichten zu können. Nun können die zusätzlichen Verstärkungen 26a links und rechts auf den 2mm Stahldraht aufgeschoben und mit dem Stahldraht verklebt werden. Den Stahldraht dafür an den entsprechenden Stellen gut aufrauhen. Das Seitenruder 24 wird aus den entsprechenden 4mm Balsa- und Sperrholzteilen zusammengeklebt. Verschliffen wird es erst, nachdem die Dämpfungsfläche mit dem Rumpf verbunden ist.
 
Einige Detailaufnahmen, die die Konstruktion verdeutlichen 

Rumpfbau:
Beim Bau des Rumpfes beginnen wir mit den Rumpfseitenwänden 34, die aus je einer Platte 3mm Balsa ausgeschnitten werden. Die Reste dieser Platten werden für die Teile 46 und 47 verwendet. Auf die Seitenwände werden die Verstärkungen aus 1mm Sperrholz aufgeklebt. Auf einem der Seitenteile wird auf der Sperrholzverstärkung die Lage der Rumpfspanten 37 bis 40 aufgezeichnet. Die Rumpfspanten werden aus 2mm Sperrholz ausgesägt, verschliffen und rechtwinklig auf dem Seitenteil verklebt. Auf dem hinteren Teil der Seitenteile werden Baisaleisten entsprechend der Zeichnung aufgeklebt. Nach dem Aushärten der Verklebungen kann das zweite Seitenteil mit den Spanten verbunden werden. Nun wird der Formklotz 42 und die Verstärkung 41a verklebt. Anschließend kann der Rumpfboden 41, das Teil 45 und der Formklotz 43 aufgesetzt werden. Nach dem Aushärten und Verschleifen folgt noch dasTeil 41b. Jetzt ist der Rumpfkopf in etwa fertig und kann an den Seitenteilen außen glattgeschliffen werden, um die Überstände der Formklötze und Bodenteile zu entfernen. Die Rumpfseitenteile haben bisher im hinteren Bereich des Rumpfes noch keine Verbindung miteinander. Um das nun zu erreichen, wird von den Balsaleisten auf den Innenseiten der Seitenteile soviel abgeschliffen bzw. geschnitten, bis beim Zusammendrücken der beiden Teile noch die Kiefernleiste der Seitenruderdämpfungsfläche zwischen den Rumpfseitenwänden 34 Platz hat. Jetzt können die Seitenteile hinten miteinander verklebt werden. Dabei kann man den Rumpf gut an den ebenen Seitenflächen des Rumpfkopfes ausrichten. Danach wird der Rumpfboden 46 aufgeklebt und von innen mit Reststücken der 5 x 5-Balsaleisten verstärkt. Um jetzt den Rumpf weiterbauen zu können, ist es zweckmäßig, die beiden erforderlichen Rudermaschinen einzusetzen. Hierzu wird die Kabinenhaube entsprechend der Zeichnung herausgetrennt, mit den Verstärkungen 48 und der Haubenbefestigung 50 versehen. Nach dem anschließenden Anpassen der Haube an den Rumpf können die Druckknöpfe 51 mit Zweikomponentenkleber verklebt werden. Um ein Sichlösen der beiden  Druckknopfteile voneinander zu gewährleisten, legt man ein Stückchen dünne PVC-Folie zwischen sie und drückt sie zusammen. Nun können beide Seiten des Druckknopfes bedenkenlos mit Kleber bestrichen werden und zwischen Kabinenhaube und Rumpf auf den Rumpfkopf 42 gelegt werden. Das Ganze wird mit einem Klebestreifen fixiert und kann nun aushärten. Man hat somit eine gut passende Haube mit von außen nicht sichtbarer Befestigung. Jetzt kann das Rudermaschinenbrett 58 entsprechend den verwendeten Rudermaschinen angepaßt und in den Rumpf geklebt werden. Vorher noch das Klötzchen 56 für den Hochstarthaken einkleben, falls es nachher nicht mehr durch eine Öffnung für die Rudermaschinen eingesetzt werden kann. Für die Seitenruderanlenkung wird ein Bowdenzug verwendet, durch den ein 0,8mm Stahldraht fast spielfrei geschoben werden kann. Das Bowdenzugrohr wird in den Rumpf eingepaßt und an einer Rumpfseitenwand innen verklebt. Als nächstes wird die Seitenruderdämpfungsfläche am Rumpf angepaßt. Dazu muß in den oberen Balsaleisten ein Einschnitt für das Teil 26 gemacht werden und zusätzlich eine Öffnung fur den Winkelhebel geschaffen werden. Für das Höhenleitwerksgestänge kommt ein 6mm Alurohr, Teil 31, zur Anwendung. Es wird entsprechend der Rudermaschine abgelängt und auf seiten des Leitwerks mit einem Federclip versehen. Der Federclip wird dazu einfach mit dem Alurohr verklebt, wobei das Ende des Alurohres mit einer Zange zugedrückt wird. Das Gestänge kann nun am Winkelhebel eingehängt werden und wird von hinten in den Rumpf geschoben. Jetzt kann die Seitenruderdämpfungsfläche mit dem Rumpf verklebt werden. Um das Ausrichten des Leitwerks zu erleichtern, kann dabei das Höhenleitwerk aufgesteckt werden.
Zum Anschluß der Flache an den Rumpf müssen als nächstes die Anschlußrippen 52 aus 10 mm Lindenholz oder Kiefernholz ausgesägt werden. An einer Kreissäge mit Anschlag oder einer Schleifscheibe wird die der Fläche jeweils abgewandte Seite um sieben Grad abgeschrägt. Anschließend werden die Anschlußrippen mit Klebeband provisorisch an den Flächenhälften befestigt. Jetzt werden durch Anschlußrippe und Flächenhälften die Löcher für die Teile 15 und 54 mit einem 3mm Bohrer gebohrt. Die Bohrung sollte entsprechend der V-Form schräg vorgenommen werden, um später ein Zusammenschieben der Flächen auf dem Flachstahl der Flächenbefestigung zu ermöglichen. Da die Messinghülse 10 schräg in die Fläche eingebaut ist, muß auch der Arretierungsstift 15 schräg eingeklebt werden. Nachdem die Anschlußrippen von den Flächenhälften wieder entfernt wurden, kann der Arretierungsstift 15 mit der Verstärkung 16 an der Fläche angeklebt werden. Das 3mm Loch in den Anschlußrippen wird auf 4 mm Durchmesser aufgebohrt und die Messingrohrstücke eingeklebt. Nun wird die Messinghülse 53 angepaßt und Öffnungen im Rumpf entsprechend ausgeschnitten. Zur Verklebung der Anschlußrippen mit dem Rumpf werden diese wieder mit Klebeband an den Flächenhälften befestigt. Dann werden die Flächen mit der Messinghülse und dem Flachstahl aufgesteckt, am Rumpf ausgerichtet und alles verklebt. Da der Rumpf auf der Oberseite noch offen ist, bereitet das keine Probleme. Nun kann noch ein Abfallstück 5mm Balsa als Distanzhalter am Ende der Anschlußrippen in den Rumpf geklebt werden. Dabei ist darauf zu achten, daß das Höhenrudergestänge frei beweglich bleibt.
Der nächste Arbeitsgang ist das Verschleifen der Rumpfoberseite mit Teil 47. Dann kann Teil 49 und der Sporn 55 angeklebt werden. Der Rumpf ist nun im Rohbau fertig und kann abgerundet and verschliffen werden. Als letztes wird noch das Seitenruder angepaßt und das Anlenkungsteil 33 eingeklebt. Es besteht aus einem 3mm Messingrohr, das an einem Ende mit einer Zange zusammengedrückt wird und mit einer 0,8mm Bohrung versehen wird. In diese Bohrung wird die Innensehne des Bowdenzuges eingehängt. Anschließend können die Ruderanschlüsse am Bowdenzug und am Höhenleitwerksgestänge verklebt werden. Ich verwende dafür immer Kugelgelenke aus Kunststoff in Verbindung mit einer Löthülse.

Bespannen und Lackieren:
Die Flächen konnen je nach Geldbeutel mit Papier, Seide oder Folie bespannt werden. Wir haben unsere Modelle bisher alle mit transparenter Folie bespannt und ließen dadurch die interessant wirkende Flächenbauweise besonders zum Vorschein kommen.
Rumpf und Leitwerke werden nach zweimaligem Grundieren mit einem Nitroklarlack behandelt. Anschließend wird noch das Seitenruder mit einem Klebebandstreifen an der Dämpfungsfläche befestigt und in die Flächenhälften die Haken für die Gummibänder zur Flächenhalterung eingedreht.

Fliegen mit dem Stoppelhopser:
Vor dem Einfliegen des Stoppelhopsers wird er zu Hause entsprechend dem Schwerpunkt ausgewogen. Er braucht je nach verwendeter Anlage etwas Blei in die Rumpfspitze. Dieses Blei kann noch vor den Akku in den Rumpf geschoben werden.
Die Einstellwinkeldifferenz zwischen Fläche und Höhenleitwerk sollte zum Einfliegen auf ca. 3 Grad gebracht werden. Nachdem der Hochstarthaken noch an der richtigen Stelle angeschraubt wurde, kann das Modell eingeflogen werden. Durch einige Handstarts wird die Einstellwinkeldifferenz des Modells überprüft und eventuell mit der Höhenrudertrimmung korrigiert. Bitte keine Schwerpunktverschiebungen mehr durch Bleizugabe oder -wegnahme machen. Führt der Stoppelhopser einen geraden langgestreckten Gleitflug aus, kann das Modell bedenkenlos im Hochstart auf größere Höhen gebracht werben. Die Ruderreaktionen sind bei den bisher gebauten Modellen sehr gut. Nach einem Überziehen des Stoppelhopsers nimmt er nur kurz die Nase nach unten und kann sofort wieder beherrscht werden. Die Fluggeschwindigkeit ist durch die geringe Flächenbelastung von ca. 20g/dm2 sehr gering.
Trotzdem kann mit dem Modell sehr gut am Hang geflogen werden. Dies wurde von uns während eines Urlaubs in Österreich erprobt. Der Stoppelhopser ist nicht nur ein Leichtwindsegler, sondern er kann auch bei stärkerem Wind leicht
und sicher geflogen werden.

Stückliste zum BS 3 Stoppelhopser
Nr.  Benennung  Werkstoff  Abmessungen  Stück
 I  Rippen  Balsa  2 mm Gr. n. Z.  48
Rippen  Balsa  10 mm Gr. n. Z.  2
Anschlußrippen  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z.  2
Endleisten Balsa  6 x 20 x 1000  2
5 Holme Kiefer 5 x 3 x 1000 4
Hilfsholme  Balsa  5 x 3 x 1000  48
Nasenleisten  Balsa  10 x 15 x 100  2
Verstärkung  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z.  2
Verstärkung  Sperrholz  1 mm Gr. n. Z.  4
10  Steckverbindung  Messing  für 10 x 1 Flachstahl pass. 2
10a  Steckverbindung  Stahl  10 x 1 Flachstahl  1
11  Randbogen  Balsa  Gr. n. Z.  2
12  Verstärkungen  Balsa  2 mm Gr. n. Z.  50
13 Holmverkastelung  Balsa  3 mm Gr. n. Z.  38
14  Befestigungshaken  Stahl  Fertigteil  2
15  Arretierungsstift  Stahl  f3 mm Gr. n. Z.  2
16  Verstärkung  Sperrholz  2 mm Gr. n Z.  2
17  Höhenleitwerk  Balsa  4 mm Gr. n. Z. 2
17a/b  Höhenleitwerkteile  Balsa  4 mm Gr. n. Z.  je 2
18  Anschlußrippe  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z.  2
19  Verstärkungen  Sperrholz  1 mm Gr. n. Z.  2
20  Verstärkungen  Sperrholz  1 mm Gr. n. Z.  2
21  Steckverbindung  Alurohr  f 2 mm innen Gr. n. Z.  2
22  Steckverbindung  Alurohr  f 1,5 mm Gr. n. Z.  2
23  Dämpfungsfläche Seitenlw. Balsa  4 mm Gr. n. Z.  1
24  Seitenruder  Balsa  4 mm Gr. n. Z.  1
25  Verstärkung  Kiefer  4 x 2 mm Gr. n. Z.  1
26  Verstärkung  Sperrholz  1 mm Gr. n. Z.  2
26a  Verstärkung  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z.  2
27  Winkelhebel  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z.  1
28  Lagerung  Alurohr  f 2 mm innen Gr. n. Z.  1
29  Mitnehmer Stahldraht  f 1,5 mm x 40 mm  1
29a Mitnehmer  Stahldraht  f 2 mm x 70 mm  1
30  Federclip (Gabelkopf)  Stahl  Fertigteil  1
31  Gestänge Höhenleitwerk  Alurohr  f 6 mm außen x 800 mm  1
32  Verstärkung  Sperrholz  4 mm Gr. n. Z.  1
33  Seitenruderanlenkung  Messingrohr  f 3 mm außen x 15 mm  1
34  Rumpfseitenwand  Balsa  3 mm Gr. n. Z.  2
35  Rumpfverstärkung  Sperrholz  1 mm Gr. n. Z.  2
36  Verstärkungen  Balsaleisten  5 x 5 mm Gr. n. Z. -
37-39 Rumpfspant  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z.  1
40  Rumpfspant  Sperrholz  2mm Gr. n Z. 1
41 Rumpfboden  Balsa  10 mm x 370 mm x 50 mm 1
41a  Rumpfbodenverstärkung  Sperrholz 1 mm Gr. n. Z.  1
41b  Rumpfbodenverstärkung  Lindenholz  10 mm Gr. n. Z.  1
42  Formklotz  Balsa  40 mm x 50 mm x 35 mm  1
43  Formklotz  Balsa  20 mm x 50 mm x 210 mm  1
44  Bowdenzugrohr  Kunststoff  f 0,8 mm innen Länge n. Z. 1
44a  Bowdenzug  Stahldraht  f 0,8 mm  1
45  Kabinenhaubenabdeckung  Balsa  4 mm Gr. n. Z.  1
46  Rumpfboden  Balsa  3 mm Gr. n. Z.  1
47  Rumpfoberseite  Balsa  3 mm Gr. n. Z.  1
48 Verstärkung d. Haube Balsa aus Resten  2
49  Seitenruderdämpfungsfl.  Balsa  4 mm Gr. n. Z.  1
50  Haubenbefestigung  Sperrholz  4 mm Gr. n Z.  1
51  Druckknöpfe  Stahl  Fertigteil  2
52  Anschlußrippen  Lindenholz  10 mm Gr. n. Z.  2
53  Flächenbefestigung  Messing  für 10 x 1mm Flachstahl Gr. n. Z.  1
54  Flächenbefestigung  Messing  f 3 mm innen Gr. n. Z.  2
55  Sporn  Sperrholz  3 mm Gr. n. Z.  1
56  Verstärkung für Haken  Sperrholz  3 mm Gr. n. Z.  1
57  Stützen fur Rudermaschinenb.  Balsa  5 mm (aus Resten) -
58  Rudermaschinenbrett  Sperrholz  2 mm Gr. n. Z. und Anlage  1

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